Der Verband Bildung und Erziehung fragte Schulleiter nach ihrer Berufszufriedenheit. 264 Rektoren aus NRW haben sich beteiligt und sind sehr unzufrieden mit der digitalen Ausstattung in den Schulen. Die Schulen sind weit davon entfernt, jedem Schüler einen Tabletcomputer anbieten zu können. Die Coronakrise legt die digitalen Schwächen des Schullebens somit schonungslos offen. Laut Umfrage gibt es vereinzelte Klassengemeinschaften, die über Tablet-PCs und Smartphones für den Unterricht verfügen. Dabei wird deutlich, dass die richtige Ausstattung zur Voraussetzung werden muss, um die daheim arbeitenden Schüler und Lehrer zusammenzubringen. Zurzeit werden leider nicht alle digital zu Hause erreicht.
Rund 500 Millionen Euro stellt der Bund nun den Ländern aufgrund der Coronakrise auf, um den Kauf mobiler Endgeräte für Schulen sowie für neue Online-Lehrangebote zu fördern. NRW darf mit 105 Millionen Euro rechnen. Die mobilen Endgeräte werden als Leihgabe an die Schüler ausgegeben.

Eltern unzufrieden
„Viele Eltern fühlen sich damit überfordert, ihre Kinder während der Schulschließungen zu Hause zu unterrichten, ergab eine Online-Umfrage des Elternvereins NRW unter mehr als 1000 Eltern. Demnach muss mehr als die Hälfte der befragten Eltern täglich mindestens zwei Stunden lang mit den Kindern lernen. Ein Drittel der Kinder hat Probleme, sich zum Lernen per Fernunterricht zu motivieren. Oft scheitere das bereits an fehlenden PCs und Druckern oder schlechten Internetverbindungen.“

Quelle: WAZ

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