Bereits zum siebten Mal steigen vom 16. – 26. September die TalentTage Ruhr.
Auch wir, das Team der Arbeitgeberverbände Emscher-Lippe und die Stiftung PRO AUSBILDUNG, beteiligt sich mit der Veranstaltung GOALHOPPING – Was passt zu Deinen Zielen? am Dienstag, 22. + Mittwoch, 23. September 2020 an der bundesweit einzigartigen Leistungsschau der Bildung.

Hierum geht’s in unserem Angebot:
„Du weißt noch nicht, wie Du Dich auf Deine berufliche Reise vorbereiten sollst? Bei uns erwarten Dich spannende und vielseitige Stationen, die Du in kleinen Teams durchläufst. Das Programm ist gefüllt mit Aufgaben rund um das Entdecken Deiner persönlichen Stärken, mit Bewerbungstraining, Wissenswertem zu Stellenanzeigen und Praxistipps in Sachen Berufsfelderkundungen sowie Studienorientierung. Ziel ist es, Dich auf Deine berufliche Reise vorzubereiten und Dir einen Mehrwert zu geben. Für Dein leibliches Wohl ist dabei auch gesorgt: Ein kleines Frühstück, ein leckerer Mittagssnack und Kaltgetränke sind inklusive.“

Wichtig:
– an beiden Tagen in der Zeit von 10.00 Uhr – 15.00 Uhr
– 22. September für SchülerInnen der Klassen 8 + 9
– 23. September für SchülerInnen der Klassen 10 + 11

Alles zur Anmeldung für SchülerInnen:
„Sende uns eine WhatsApp-Nachricht an 0157 – 806 309 94 mit dem Kennwort „Bin dabei!“, Deinem Namen, dem Namen Deiner Schule und dem Tag, an dem Du teilnehmen möchtest.“

Im Rahmen der TalentTage Ruhr entdecken junge Menschen vom Kindergarten- bis zum Hochschulalter ihre Fähigkeiten. In Workshops probieren sie sich in unterschiedlichen Bereichen aus und lernen auf diese Weise auch bisher unbekannte persönliche Stärken und Interessen kennen. Unternehmensbesuche und Austausch mit Azubis ermöglichen ihnen den Blick hinter die Kulissen. Informationsveranstaltungen erweitern zudem ihren Horizont für berufliche Möglichkeiten.

Trotz der aktuellen Corona-Situation engagieren sich mehr als 100 Hochschulen, Unternehmen, Kommunen, Kreise, Vereine, Verbände, Kammern und viele weitere Institutionen aus dem gesamten Ruhrgebiet während der TalentTage Ruhr gemeinsam im Bereich der Bildungs- und Nachwuchsförderung. Mit gut 200 Veranstaltungen erzielen sie eine enorme regionale und überregionale Aufmerksamkeit. Im Vergleich zu den Vorjahren haben die TalentTage Ruhr ihr digitales Angebot für 2020 deutlich ausgeweitet. Bewerbungstrainings finden online statt, Beratungen zu Stipendien werden digital durchgeführt und Medienkompetenzen direkt am Computer geübt. Es finden während der TalentTage Ruhr auch weiterhin Präsenzveranstaltungen statt, das allerdings in deutlich kleinerem Rahmen als üblich und jeweils unter Wahrung der geltenden Hygienebeschränkungen.

Die TalentTage Ruhr präsentieren das Ruhrgebiet als innovative Talentregion und dokumentieren das große Potenzial als zukunftsfähiger Arbeits- und Lebensraum. Sämtliche Angebote und Veranstaltungen sind für Schulen, SchülerInnen und Studierende kostenlos. Weiterführende Informationen und das komplette Programm der TalentTage Ruhr 2020 gibt es auf www.talenttageruhr.de.

Wir freuen uns auf Euch/ Ihre SchülerInnen!

Das Projektteam der Arbeitgeberverbände und Stiftung PRO AUSBILDUNG

In NRW stieg zum Ende der Ferien die Zahl der Corona-Infizierten wieder an. Die Landesregierung zog die Zügel an – und führte die Maskenpflicht im Unterricht ein.

Schulministerin Yvonne Gebauer hat in den vergangenen Monaten von Lehrern, Eltern und Verbänden einstecken müssen. Es hieß: chaotische Kommunikation, Verbreitung organisatorischer Hektik und fehlende Ansagen. Um einen reibungslosen Start in das neue Schuljahr vorbereiten zu können, gab es immerhin eine Umsetzungszeit des Konzeptes von 7 Werktagen, um die wichtigsten Fragen zu klären:

Wann und wo gilt die Maskenpflicht?
Welche Ausnahmen gibt es?
Bekommen die Schüler die Masken gestellt?
Wie findet der Unterricht statt?
Was ist bei einer Erkältung zu tun? Und so weiter …

Die wichtigste Frage aber war wohl, im Falle eines kurzfristigen Wechsel zum Distanzunterricht: Sind die Schulen dafür nun technisch gerüstet? Schulministerin Gebauer geht davon aus, dass die Kommunen jetzt intensiv dabei sind, die nötigen Geräte zu besorgen.

„Wir haben in den letzten Wochen alles dafür getan, damit diese Geräte nun beschafft werden können. Ich kann aber nicht sagen, ob alle Schulen bis zu den Herbstferien komplett versorgt sind.“

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

Jede Lehrkraft soll zukünftig einen Computer besitzen.

Ein Schuljahr lang wird der Unterricht auf Distanz gleichwertig mit dem regulären Unterricht in der Schule. Sollte also in der Stadt eine Schule coronabedingt geschlossen werden müssen, gilt das Lernen auf Distanz wie tatsächlich erteilter Unterricht, sagt NRW Schulministerin Yvonne Gebauer. Das dazugehörige, pädagogische Konzept wird gerade erstellt. Eines ist aber schon jetzt klar: Noten werden verteilt und die Leistungsbewertung muss sich im Distanzunterricht widerspiegeln.
Elternvertreter hatten schon zu Beginn vor der „Benotung auf Distanz“ gewarnt, da die Lernvoraussetzungen zu Hause extrem unterschiedlich sind. Daher müssen Lehrkräfte nun Rücksicht auf die technische Ausstattung der einzelnen Schüler nehmen und dürfen ihre Aufgaben nur so stellen, dass sie auch ohne technische Endgeräte erledigt werden können. Es wird zu einer klassischen Methode trotz digitalem Unterricht geraten: Arbeitsblätter verteilen, Aufgaben erfüllen lassen, Arbeitsblätter einsammeln. Die technische Ausstattung soll sich aber schnellstmöglich verbessern und Möglichkeiten für regelmäßige Videokonferenzen bieten.

Die Maßnahmen und Anschaffungen werden von einem öffentlichen Förderprogramm unterstützt. Lehrkräfte bekommen digitale Endgeräte, Schüler aus sozial benachteiligten Familien erhalten Schulcomputer. Wer zu Zweiterem zählt, entscheiden die Schulen selbst und individuell.

„Es kann nicht sichergestellt werden, dass alle Geräte für Lehrer und Schüler schon zum Schuljahresbeginn vorhanden sind.“, sagt Ministerin Gebauer. Das Ministerium hofft auf eine breite Ausstattung zum Ende des Jahres, denn dann endet auch das Förderprogramm. Schulen werden gebeten, schon jetzt die erforderlichen Endgeräte zu besorgen und die Kosten einzureichen, die seit dem Ende des „offiziellen“ Unterrichts entstanden sind.

Quelle: WAZ Gelsenkirchen