Regelmäßig lädt die HRW Studieninteressierte und Besucher an ihre Standorte, um Einblicke in Forschung, Studium, Campusleben zu geben. Doch auch dieses Jahr findet der Hochschulinformationstag online statt. Am Freitag, 18.06.2021, beteiligt sich die Hochschule Ruhr West von 9 Uhr bis 19 Uhr live am bundesweiten #Digitaltag. Das Motto der Initiative lautet „Digitalisierung gemeinsam gestalten!“ Auch Eltern können sich über das ,,Studieren heute“ informieren – im Workshop ab 19 Uhr. Zur Anmeldung geht es auf infotag.hochschule-ruhr-west.de.

Quelle: WAZ Bottrop

Das Finanzamt Gelsenkirchen bietet einen Schnuppernachmittag für Berufseinsteiger an. Am 20. Oktober 2021 können interessierte Schülerinnen und Schüler den Alltag in der Behörde kennenlernen.

Das Angebot richte sich an diejenigen, die im kommenden Jahr ihre Fachoberschulreife oder ihr Abitur/ Fachhochschulreife anstreben. Diese Schulabschlüsse seien die Voraussetzungen für eine Bewerbung für die Ausbildungsplätze in der Laufbahngruppe 1.2 (vormals mittlerer Dienst) und der Laufbahngruppe 2.1 (vormals gehobener Dienst) in der nordrhein-westfälischen Steuerverwaltung.

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich telefonisch bis zum 31. August unter 0209 173 17 05 anmelden. Unter der Telefonnummer erhalten Schülerinnen und Schüler nähere Informationen zum Schnuppertag.

Weitere Informationen zur Ausbildung gibt es im Internet auf www.fm.nrw.de/go/ausbildung .

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

Seit Mitte Mai hat die Westfälische Hochschule ihr Online-Portal für die Bewerbung um einen Erstsemester-Studienplatz im kommenden Wintersemester geöffnet. Jetzt gibt es parallel ein Terminportal, um einen Online-Termin zu buchen – für alle, die bei Studienwahl und Bewerbung unterstützt werden wollen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zentralen Studienberatung stehen zu den Themen Studienorientierung, Bewerbung und Einschreibung sowie Studienfinanzierung per Videokonferenz zur Verfügung.

Die Terminbuchung ist auf www.w-hs.de/beratung möglich.

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

Die Westfälische Hochschule lädt Mädchen zum virtuellen Girls’ Day am 22.04.2021 ein. Das Ziel: Mädchen zeigen, wie spannend und weiblich Technik und Informatik sind. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen der achten bis zehnten Klassen, die jetzt anfangen, sich Gedanken über ihren späteren beruflichen Werdegang zu machen. Zur Auswahl stehen verschiedene Seminare, in denen die Schülerinnen sich etwa mit der Computerspiele-Entwicklung beschäftigen, die visuelle Programmierung per „Drag and drop“ kennenlernen oder einen Hamstersimulator programmieren.

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern,

mit diesem Interview wollen wir wieder eine weitere Entscheidungshilfe in der Studien- und Berufsorientierung bieten. Hierzu haben wir einen Experten befragt. Sebastian ist 22 Jahre alt und studiert Elektrotechnik an der Rheinischen Fachhochschule Köln im 7. Semester.

Wann wusstest Du, was Du studieren willst?

Nach dem Abitur wollte ich eigentlich Maschinenbau oder Luftfahrtechnik studieren, aber da ich mir noch nicht ganz sicher war, habe ich mich etwas in meinem Umkreis umgehört. Viele meiner Bekannten haben mir dann gesagt, dass Elektrotechnik ein eher sicherer und gefragter Studiengang wäre. Da ich so oder so schon immer an Technik interessiert war, fing ich an, etwas mehr über die Elektrotechnik zu recherchieren. Schnell merkte ich, dass ich mich sehr für den Bereich begeistern kann und entschied mich aufgrund dessen für mein derzeitiges Studium.

Warum hast Du Dich genau für diese Hochschule entschieden?

Am Anfang hatte ich einen gesunden Respekt vor dem Studium und etwas Angst, dass ich an einer großen Universität nicht mitkommen würde. Von Hochschulen weiß man, dass es kleine Gruppen gibt und dass enger Kontakt zu den Dozentinnen und Dozenten besteht. Auf der Suche nach der passenden Hochschule im Umfeld Düsseldorf/ Köln kam ich auf die RFH. Ein Plus an meiner Hochschule war auch noch, dass die Stiftung einen großen Teil der Studiengebühren für diesen Studiengang übernimmt und ich somit nur die Grundgebühren bezahlen muss.

 Wie ist dein Studium aufgebaut?

Mein Studium besteht aus sechs Semestern und einem freiwilligem Praxissemester (6+1 Semester). Die ersten drei Semester befassen sich mit den Grundlagen der Elektrotechnik, also Bereiche wie Physik oder Mathematik gehören zu den täglichen Fächern. Ab dem vierten Semester wird der Fokus auf mehr Praxis gelegt und man kann sich dann auch spezialisieren. Das freiwillige Praxissemester wird in einem Unternehmen deiner Wahl absolviert. Am Ende muss ein Bericht abgegeben werden und es wird ein Workshop besucht, in dem vom Praktikum erzählt und berichtet wird. Unsere Module werden am Ende des Semesters mit Klausuren oder Laboren (praktische Arbeit) getestet.

Worauf kann man sich spezialisieren und welches Fach hast du gewählt?

Es gibt die Möglichkeit keine Spezialisierung zu wählen, das bedeutet dann, dass man frei vier Module auswählen kann. Bei einer Spezialisierung werden einem drei Module vorgeschrieben und das vierte darf man sich selbst aussuchen. Spezialisieren kann man sich in den Bereichen Automatisierungstechnik, Energietechnik und Kommunikationstechnik und diese Spezialisierung wird am Ende auch anerkannt. Ich persönlich habe mich für eine Spezialisierung in Kommunikationstechnik entschieden.

Was sind typische Arbeitsabläufe in Deinem Studium?

Ich habe vorhin schon erwähnt, dass wir durch Klausuren und sogenannte Labore getestet werden. Ein Labor kann man sich ungefähr so vorstellen: Studierende bekommen einen Termin und müssen sich zu dem Zeitraum in einem Raum in der Hochschule treffen. Dort ist dann der bestimmte Versuch aufgebaut. Die Studierenden führen ihn durch und dabei müssen ausführliche und viele Notizen darüber gemacht werden, was passiert ist und was beobachtet wurde. Am Ende des Semesters muss ein Report darüber abgegeben werden und ein Kolloquium mit dem Labor-Ingenieur steht an (mündliche Prüfung). So ein Labor hat man durchschnittlich in zwei von sechs oder sieben Modulen pro Semester. Für die anderen Module setzen wir uns in der Hochschule zusammen und lernen gerne mal in kleinen Gruppen.

Was sind die Berufsaussichten in Deinem Studienbereich?

Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Studium kann man in sehr viele Bereiche gehen. Da gibt es zum Beispiel die Messtechnik, Netzwerktechnik oder auch der Mobilfunk mit dem Beispiel der 5G-Vernetzung. Mit Kommunikationstechnik kann man auch in die Forschung einsteigen. Ich möchte nach meinem Bachelor erstmal meinen Master in Elektrotechnik und Informationstechnik machen.

Wie kannst Du das Leben an der Hochschule beschreiben?

Das Leben an der Hochschule würde ich sehr entspannt beschreiben. Meistens treffen sich die Studierenden vor oder/ und nach den Vorlesungen zum Quatschen. Besonders wenn Labore anstehen, tauscht man sich viel mit den anderen Studierenden aus. Aber auch außerhalb der Hochschule trifft man sich privat am Wochenende für ein gemütliches Beisammensitzen.

Welche Fähigkeiten braucht es für ein erfolgreiches Studium?

Das wichtigste ist keine Angst vor der Mathematik oder dem abstrakten Denken zu haben. Von Vorteil wäre auch ein außerordentliches Interesse an Naturwissenschaften, Technik und Mathe mitzubringen. Während des Studiums ist das Durchhaltevermögen und ein gewisses Selbstbewusstsein das A und O. Allerdings muss man schon ein Verständnis für die Fächer mitbringen.  

Was rätst Du angehenden Studierenden?

Vor dem Studium muss man sich sehr gut und intensiv mit dem Studium befassen und auch schauen, ob die Interessenfelder mit den Modulen des Studiums übereinstimmen. Doch grundsätzlich ist es wichtig zu wissen: Am Ende ist alles machbar! Es haben ja auch schon andere vor einem geschafft, also schafft man es auch!

Wo können sich angehende Studierende informieren?

Erster Anlaufpunkt ist die Website der Hochschule, dort findet man alle nötigen Informationen, die man für die erste Informationsbeschaffung braucht. Meine Hochschule bietet auch Tage der offenen Tür an, an denen man sich schon mal den Campus angucken kann. Doch allgemein würde ich auch Messen empfehlen auf denen man mit Studieren reden kann. Sonst gilt auch: Fragt im Freundeskreis nach, eure Eltern oder Bekannte, das hilft immer.

Online-Beratung zu Studienangeboten

In den Osterferien, die in der kommenden Woche beginnen, bietet die „Zentrale Studienberatung“ der Westfälischen Hochschule viele verschiedene Online-Angebote zur Studienorientierung für interessierte Schülerinnen und Schüler an. Vom 29. März bis zum 10. April können sie sich durch Berater/innen der Hochschule informieren lassen. Die Veranstaltung „Studieren! Aber was und wo? – Orientierung im Hochschul-Dschungel“ erläutert den Studieninteressierten wichtige Grundbegriffe zum Thema Studium und gibt Tipps für Strategien zur Suche nach einem individuell passenden Studiengang an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften oder einer Universität.

Chat und Videokonferenzen

Das Studienangebot der Westfälischen Hochschule wird in der Online-Veranstaltung „Eine Hochschule, drei Standorte – das Studienangebot der Westfälischen Hochschule“ vorgestellt. Die Vorträge dauern 60 bis 75 Minuten. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, in einer offenen Runde im Chat oder in Mini-Videokonferenzen Fragen zu stellen. Darüber hinaus werden in den NRW-Osterschulferien auch die regulären Telefon- und Onlinesprechstunden der „Zentralen Studienberatung“ angeboten.

Weitere Informationen gibt es im Netz unter www.w-hs.de/zsb-onlineseminare.

Quelle: WAZ Gelsenkirchen, 24.03.2021

#AUSBILDUNGKLARMACHEN

Woche der Ausbildung vom 15.03.2021 – 19.03.2021

Vom 15.03.2021 bis zum 19.03.2021 veranstaltet die Agentur für Arbeit Gelsenkirchen, zum achten Mal in Folge die „Woche der Ausbildung“. In diesem Jahr pandemiebedingt jedoch virtuell. Es handelt sich dabei um eine gemeinsame Veranstaltung mit den Arbeitgeberverbänden Emscher-Lippe und seiner Stiftung „PRO AUSBILDUNG“, unter Beteiligung der Jobcenter Gelsenkirchen und Bottrop.
Interessierte Jugendliche und natürlich auch Eltern erhalten in der Woche der Ausbildung Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Ausbildung und Studium. Angefangen mit Unterstützungsangeboten, wie man die eigenen Stärken in sich entdecken kann, bis hin zu Tipps für gute Bewerbungsunterlagen. Zudem möchte die Berufsberatung dabei unterstützen, den jungen Menschen einen Eindruck von den zahlreich vorhandenen Chancen und Möglichkeiten zur Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung oder eines Studiums zu verschaffen.

Interessierte Jugendliche oder Eltern sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Anmeldungen können unter den angegebenen Links vorgenommen werden.

Die vollständige Übersicht des Programms ist unter folgendem Link zu finden:

https://stiftung-proausbildung-academy.de/woche-der-ausbildung/.

 

Veranstaltung: BeWerbung- Bloß wie?
Termin: Montag, 15.03.2021 um 15.00 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/bewerbung-bloss-wie/

Veranstaltung: Entdecke die Stärken in Dir!
Termin: Montag, 15.03.2021 um 16.30 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/entdecke-die-starken-in-dir/

Veranstaltung: Unternehmensvorstellung Gelsenwasser AG
Termin: Dienstag, 16.03.2021 um 15.00 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/gelsenwasser/

Veranstaltung: Unternehmensvorstellung RHZ Handwerks-Zentrum GmbH (VIVAWEST)
Termin: Mittwoch, 17.03.2021 um 15.30 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/rhz-handwerks-zentrum-gmbh/

Veranstaltung: Johanniter-Stift: Als Berufseinsteiger bist Du neugierig und voller Tatendrang– starte mit uns ins Berufsleben!
Termin: Mittwoch, 17.03.2021 um 16.30 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/johanniter-stift/

Veranstaltung: Unternehmensvorstellung Ball Beverage Packaging Gelsenkirchen GmbH
Termin: Donnerstag, 18.03.2021 um 16.00 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/ball-beverage-packaging/

Veranstaltung: Die AMEVIDA SE stellt sich als Ausbildungsbetrieb vor und legt den Fokus auf die Ausbildung im Dialogmarketing
Termin: Freitag, 19.03.2021 um 15.00 Uhr
Anmeldung: https://stiftung-proausbildung-academy.de/amevida/

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern,

mit diesem Interview wollen wir wieder eine weitere Entscheidungshilfe in der Studien- und Berufsorientierung bieten. Hierzu haben wir einen Experten befragt. Alexander ist 24 Jahre alt und nach seinem Bachelor Abschluss 2019 in Betriebswirtschaftslehre, an der Hochschule Fresenius Köln, befindet er sich nun im vierten Semester seines Masters im Fach Business Administration an der Rheinischen Fachhochschule Köln.

 

 

 

 

 

 

Wann wusstest Du wo, bzw. was Du studieren willst?

 Ich wusste schon relativ früh in welche Richtung mein Berufsweg gehen soll. Ich komme aus einer Unternehmer-Familie und hatte dadurch schon sehr früh Kontakt zur Wirtschaft. So kam es auch, dass ich nach meinem Realschulabschluss ein Berufskolleg für Wirtschaft und Informatik besucht und dort mein Wirtschaftsabitur absolvierte. Nach dem Abitur stand dann für mich fest, dass ich ein Studium in dieser Richtung machen möchte. Da ich im Laufe meiner Schulbahn immer mehr Interesse an der Unternehmensperspektive bekam, entschied ich mich Betriebswirtschaftslehre (BWL) anstatt Volkswirtschaftslehre (VWL) zu studieren. Ich wollte wissen, wie ein Unternehmen funktioniert und wie es gesteuert wird.

Warum hast Du Dich damals genau für diese Uni entschieden?

Mir war klar, dass ich eine Hochschule besuchen möchte, da dort viel Wert auf den Praxisbezug und den Kontakt mit Unternehmen gelegt wird. So habe ich nach meinem Abitur drei Assessment-Center für verschiedene Hochschulen hier im Umkreis absolviert, dazu gehörte auch die Hochschule Fresenius. Die anderen Hochschulen boten nur ein berufsbegleitendes Studium an, welches für mich nicht in Frage kam. Ich wollte mich vollständig auf mein Studium fokussieren und war deswegen nur an einem Vollzeitstudium interessiert. Die Hochschule Fresenius ist in Köln, eine sehr große Stadt, in der man viel machen und erleben kann. Das hat mich damals sehr gereizt.

Wie ist dein Bachelor-Studium aufgebaut?

Mein Bachelor-Studium besteht insgesamt aus sechs Semestern, also drei Jahren. Die ersten drei Semester sind das Grundstudium, indem man die Grundlagen der BWL lernt und sich auf die weiteren Semester vorbereitet. Das vierte und fünfte Semester ermöglicht es, Schwerpunkte zu wählen. Ich hatte mich für Internationales- und Vertriebsmanagement entschieden. Andere Schwerpunkte waren zum Beispiel Marketing, Bewegtbild-Management und HR. Das sechste und somit letzte Semester dient dazu, die Bachelorarbeit zu schreiben. Außerdem habe ich noch ein Unternehmensplanspiel absolvieren müssen.

Was sind typische Arbeitsabläufe in Deinem Bachelor-Studium?

Das A und O in meinem Studium sind der Praxisbezug und die Selbständigkeit der Studierenden. Wir bekommen oft sehr komplexe und große Projekte, die wir meistens in Gruppen bearbeiten müssen. Es muss alles koordiniert werden, die Aufgaben müssen definiert und verteilt werden und wir müssen erarbeiten, mit welchen Methoden wir die Aufgaben lösen. Deshalb treffen sich die meisten Gruppen nach den Vorlesungen in der Mensa oder der hauseigenen Bibliothek, um dort ungestört an den Projekten zu arbeiten. Da sich diese Projekte über das ganze Semester ziehen, verbringt man viel Zeit auf dem Campus und mit den Gruppenmitgliedern.

Was sind die Berufsaussichten in Deinem Studienbereich?

Ein BWL-Studium ist sehr breit gefächert und so sind auch die Berufsaussichten nach einem erfolgreich abgeschlossenen Studium. So kann man in verschiedene Bereiche gehen, wie zum Beispiel in die Personalabteilung und Psychologie, ins Marketing, in die IT und ins Ingenieurwesen, Internationales, in Gesundheit, Soziales und Pflege, ins Controlling und Rechnungswesen, in den Tourismus, Hotel und Event, um nur einige zu nennen. Durch die Schwerpunkte, die man wählen kann, bekommt man einen tieferen Einblick in die Themen und kann sich schon spezialisieren. Wenn man möchte, kann man natürlich auch einen Master machen, so wie ich.

Wann wusstest Du dass, bzw. warum Du einen Master machen willst?

Während ich meine Schwerpunkte festlegte und merkte, dass ich sehr viel Spaß und Erfolg in diesen hatte, war mir klar, dass ich noch tiefer in die Materie gehen wollte. Außerdem ist ein BWL-Studium sehr breit gefächert und viele entscheiden sich dazu, BWL zu studieren. Mit einem Master möchte ich mich zum einen weiterbilden, aber auch auf dem großen Arbeitsmarkt herausstechen. Ich bin den Master auch mit der Absicht auf einen bestimmten Stellengrad in einem Unternehmen angegangen.

Wie kannst Du das Leben an der damaligen Uni beschreiben?

Ich würde sagen, dass das Leben an meiner Hochschule sehr übersichtlich und familiär ist. Die Dozierenden kennen den Namen der Studierenden und auch unter den Studierenden ist man sich nicht fremd. So studiert man nicht mit Fremden, sondern mit Freunden. Wie ich schon erwähnt habe, ist Köln eine große Stadt, dennoch liegt die Hochschule Fresenius sehr zentral. Man ist sehr schnell in der Stadt und kann auch mal die Pausen außerhalb des Campus genießen. Sei es, bei schönem Wetter spazieren zu gehen oder eins der vielen leckeren Essensmöglichkeiten auszuprobieren.

Welche Fähigkeiten braucht es für ein erfolgreiches Studium?

Zunächst benötigt man Interesse am Fach, damit das Studium auch Spaß macht. Dann sind Selbstmanagement und Disziplin sehr wichtig. Am Ende des Semesters stehen die Klausuren an, das heißt man muss die fünf Monate gute Vorarbeit leisten und selbstständig darauf hinarbeiten. Manchmal kann es auch sein, dass ein Fach nicht wirklich ein Steckenpferd von einem ist und man muss dennoch bereit sein, es zu lernen. Dafür braucht man dann eine große Aufnahmefähigkeit, da man viele verschiedene Fächer auf einmal lernen muss. Gruppenarbeiten sind auch bei uns sehr wichtig. Hier muss man Teamspirit und auch starke Nerven beweisen.

Was rätst Du angehenden Studierenden?

Am Anfang ist es wichtig, sich so viele Informationen zu beschaffen, wie möglich. Das hilft dabei herauszufinden, ob ein Studium das Richtige für einen ist und welches Fach es werden soll. Ein guter Tipp ist es, mit Menschen zu reden, die in dieser oder eben einer ganz anderen Branche arbeiten. Mein letzter Rat ist, das Studium aus eigenem Interesse und zur Weiterbildung zu machen, es soll ja schließlich Spaß machen.

Wo können sich angehende Studierende informieren?

An der Hochschule selbst ist ein guter Start. Dort finden regelmäßig Infoabende und Tage der offenen Tür statt, die habe ich damals selbst besucht und kann sie nur weiterempfehlen. Bei uns gibt es auch die Möglichkeit, Schnupperkurse für Abiturientinnen und Abiturienten zu besuchen. So ist man einmal hautnah bei einer Vorlesung dabei. Nach dem Abitur bin ich zu einer Jobbörse gegangen, um für mich herauszufinden, wie sinnvoll das Studium für mich ist. Natürlich kann man sich auch auf der Homepage erkundigen oder einfach mal im Freundeskreis nachfragen.

 

 

 

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern,

mit diesem Interview wollen wir wieder eine weitere Entscheidungshilfe in der Studien- und Berufsorientierung bieten. Hierzu haben wir eine Expertin befragt. Caprice ist 23 Jahre alt und studiert im sechsten Semester International Marketing Management an der University of Applied Sciences in Venlo, den Niederlanden.

Wann wusstest Du wo, bzw. was Du studieren willst?

Als ich ungefähr 15 Jahre alt war, hatte ich eine Dokumentation über den Beruf des Foodstylisten gesehen und war sofort beeindruckt. Danach habe ich mich intensiver mit dem Thema Werbung befasst und ein Schülerpraktikum bei einer Werbeagentur gemacht. Später machte ich mein Abitur und ging für sechs Monate ins Ausland. In der Zeit hatte ich die Möglichkeit mich umzuhören welche Berufe es gibt und bin bei Marketing hängen geblieben. Als ich dann wieder nach Deutschland gekommen bin, habe ich mich bei verschiedenen Hochschulen und Universitäten für das Fach Marketing und auch Betriebswirtschaftslehre eingeschrieben. Außerdem konnte ich an meiner Hochschule entscheiden, ob ich auf Deutsch oder Englisch studieren möchte. Bis zu einem Tag vor Abgabe meiner Entscheidung war ich mir sehr unsicher. Ich habe mich dann am Ende doch für die Herausforderung und somit das Marketing Studium auf Englisch entschieden.

Warum hast Du Dich genau für diese Uni entschieden?

Schon in der Oberstufe habe ich an verschiedenen Probewochen zweier Unis teilgenommen. Einmal an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und an der Fontys University of Applied Sciences. Daher kannte ich meine Uni schon, aber war nicht sicher, ob sie etwas für mich ist. Doch während ich auf Ideensuche für ein Studium und eine Uni war, habe ich mich in meinem Freundeskreis umgehört. Durch einen Freund habe ich dann einen Studenten der Fontys kennengelernt. Er hat mir jede Frage beantwortet und mir die Uni ans Herz gelegt. Mich überzeugte auch der internationale Fokus meiner Uni, denn dort sind bis zu 4.000 Studierende aus vielen verschiedenen Ländern vertreten. Außerdem finden die Vorlesungen in einem Klassenverband statt und nicht in riesen Vorlesungssälen, wie man es von großen Universitäten kennt.

Wie ist dein Studium aufgebaut?

Mein Studium dauert acht Semester und somit 4 Jahre. Die ersten vier Semester sind an der Uni und beinhalten jeweils sechs Fächer pro Semester. Im fünften und sechsten Semester macht man ein Pflichtpraktikum und ein Auslandsemester oder Minor an der Uni. Das siebte Semester findet wieder an der Uni statt und es werden Vorlesungen besucht. Das achte und letzte Semester ist das Bachelor Semester, in dem die Bachelor-Arbeit im Rahmen eines zweiten Praktikums geschrieben wird. Geprüft wird generell durch Klausuren, Hausarbeiten, mündlichen Prüfungen oder Präsentationen, ob alleine oder in Gruppen.

Was sind typische Arbeitsabläufe in Deinem Studium?

Meine Uni legt großen Wert auf Team-Building und Präsentation-Skills. Deshalb haben wir oft mehr Gruppenarbeiten als schriftliche Klausuren. Somit sitzen wir oft nach den Vorlesungen in unseren Gruppen und arbeiten an der gemeinsamen Hausarbeit, erstellen Präsentationen und üben sie fleißig in den reservierten Vorlesungsräumen. Da viele Studierende eine längere Autofahrt nach Hause haben, treffen sich viele Gruppen täglich und arbeiten zusammen. Auch bei Fragen ist es möglich die Dozierenden persönlich in ihren Büros anzutreffen und sie um Hilfe zu bitten. Das macht die Arbeit leichter und die Studierenden kommen schneller voran.

Was sind die Berufsaussichten in Deinem Studienbereich?

Nachdem das Studium erfolgreich abgeschlossen ist, kann man in vielen Bereichen beruflich durchstarten. Zum einem gibt es die verschiedenen Marketingbereiche, wie zum Beispiel Online-Marketing, B2B-Marketing (Business to Business), Event-Marketing und viele mehr. Generell sind Profis für Marketing in Marketingabteilungen, Kommunikations-, PR-, und Öffentlichkeitsarbeit, im Vertrieb, in der Marktforschung und in Unternehmensberatungen gefragt. Durch die zwei Pflichtpraktika in dem Studium kann man schon mal einen guten Eindruck in die Branche gewinnen.

Wie kannst Du das Leben an der Uni beschreiben?

Die Fontys ist ein überschaubarer und sehr moderner Campus. Man trifft immer mal wieder ein bekanntes Gesicht, lernt aber auch neue Leute kennen. Bei schönem Wetter sitzen viele Studierende draußen im Grünen und arbeiten oder genießen die Pause. Es kann auch schon mal vorkommen, dass der König der Niederlande zu besuch kommt. Also es ist immer lebhaft und wird nie langweilig.

Welche Fähigkeiten braucht es für ein erfolgreiches Studium?

Kreativität, Lust auf Gruppenarbeit und etwas Mut. Marketing ist grundsätzlich ein kreatives Fach, aber auch muss man hier pauken, da das die Grundlagen für das weitere Studium sind. In den vielen Gruppenarbeiten muss man sich anpassen können, mal starke Nerven beweisen oder auch mal die Gruppe leiten. Soft Skills werden hier benötigt, um eine erfolgreiche Gruppenarbeit am Ende des Semesters abzugeben. Für die Präsentationen braucht man am Anfang etwas Mut. Allerdings lernt man das Präsentieren in Laufe des Studiums und es gehört irgendwann zum alltäglichen Uni-Leben dazu. Sonst ist es wichtig, schon ein paar Organisationstalente und ein Gespür für Zeitmanagement mitzubringen, das kann die Klausurphase ungemein erleichtern.

Was rätst Du angehenden Studierenden?

Trau Dich! Am Anfang ist alles neu und vielleicht etwas einschüchternd, aber so geht es den anderen auch du bist nicht alleine. Tauscht euch aus und stellt Fragen, die Dozierenden beantworten gerne Fragen. In den ersten Monaten sollte man sich schon mal einen Überblick über die Abgabetermine machen und gegebenenfalls einen Arbeitsplan erstellen, so wird das erste Semester nicht zu Anfang chaotisch. Sonst gilt die Devise: Alles auf sich wirken lassen und die ersten Erfahrungen als Ersti zu genießen.

Wo können sich angehende Studierende informieren?

Die Fontys arbeitet mit vielen Schulen in ganz Deutschland zusammen und bietet immer wieder Schnuppertage an. Für die allererste Informationsbeschaffung können aber auch auf der Homepage der Uni viele wertvolle Informationen gesammelt werden. Die Instagram-Seite der Fontys gibt nochmal einen kleinen Einblick in das Uni-Leben und dort finden sich einige Videos und Berichte von Studierenden.

In den vergangenen Wochen wurde Meetings im Rahmen unserer Projekte der Beruflichen Orientierung von Schülerinnen und Schüler bzw. Externen (die den Link zum Meeting über uns unbekannte Wege erhielten) gestört. Auch digitaler Unterricht wurde gestört. Die Medien (WAZ, Rheinische Post, „Aufwacher“-Podcast, WDR Lokalzeit Düsseldorf u.a.) berichteten ebenfalls darüber.

Im angegebenen Link fasst das Team vom Düsseldorfer Kompetenzzentrum in Kooperation mit der Kommunalen Koordinierung und dem Netzwerk Schule/Wirtschaft Gelingensbedingungen für „störungsfreie“ digitale Meetings zusammen.

Wir bewerten diese Tipps bewusst nicht. Wir wissen, dass nicht alle Kriterien immer oder sofort umsetzbar sind. Wir wissen auch, dass absolut störungsfreie Meetings kaum möglich sind. Deshalb sprach ein Experte im Rahmen unserer Recherchen nicht von störungsfreien, sondern von „störungssicheren“ Meetings. Wir könnten auch von „störungsarmen“ Meetings sprechen.

Wir geben Ihnen hiermit einen Werkzeugkoffer an die Hand, um im Vorfeld oder bei Störungen reagieren zu können. Diese Checkliste ist und bleibt ein „lebendiges Dokument“, dass wir regelmäßig aktualisieren werden.
Verbesserungsvorschläge bzw. weitere Ideen gerne an sochart@unternehmerschaft.de.
Quellen dieser Liste sind: Gespräche mit Digitalexperten aus der Wirtschaft und den Medien, Polizei Düsseldorf (Abt. Cybercrime), Medienberichte (u.a. WAZ und Rheinische Post) und eigene Erfahrungen.

Zu den Gelingungsbedingungen.