Jede Lehrkraft soll zukünftig einen Computer besitzen.

Ein Schuljahr lang wird der Unterricht auf Distanz gleichwertig mit dem regulären Unterricht in der Schule. Sollte also in der Stadt eine Schule coronabedingt geschlossen werden müssen, gilt das Lernen auf Distanz wie tatsächlich erteilter Unterricht, sagt NRW Schulministerin Yvonne Gebauer. Das dazugehörige, pädagogische Konzept wird gerade erstellt. Eines ist aber schon jetzt klar: Noten werden verteilt und die Leistungsbewertung muss sich im Distanzunterricht widerspiegeln.
Elternvertreter hatten schon zu Beginn vor der „Benotung auf Distanz“ gewarnt, da die Lernvoraussetzungen zu Hause extrem unterschiedlich sind. Daher müssen Lehrkräfte nun Rücksicht auf die technische Ausstattung der einzelnen Schüler nehmen und dürfen ihre Aufgaben nur so stellen, dass sie auch ohne technische Endgeräte erledigt werden können. Es wird zu einer klassischen Methode trotz digitalem Unterricht geraten: Arbeitsblätter verteilen, Aufgaben erfüllen lassen, Arbeitsblätter einsammeln. Die technische Ausstattung soll sich aber schnellstmöglich verbessern und Möglichkeiten für regelmäßige Videokonferenzen bieten.

Die Maßnahmen und Anschaffungen werden von einem öffentlichen Förderprogramm unterstützt. Lehrkräfte bekommen digitale Endgeräte, Schüler aus sozial benachteiligten Familien erhalten Schulcomputer. Wer zu Zweiterem zählt, entscheiden die Schulen selbst und individuell.

„Es kann nicht sichergestellt werden, dass alle Geräte für Lehrer und Schüler schon zum Schuljahresbeginn vorhanden sind.“, sagt Ministerin Gebauer. Das Ministerium hofft auf eine breite Ausstattung zum Ende des Jahres, denn dann endet auch das Förderprogramm. Schulen werden gebeten, schon jetzt die erforderlichen Endgeräte zu besorgen und die Kosten einzureichen, die seit dem Ende des „offiziellen“ Unterrichts entstanden sind.

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

Es ist kein Geheimnis, dass die laufende Corona-Pandemie nicht nur für einen Schub der Digitalisierung in Schulen und Unternehmen gesorgt hat, sondern auch mit voller Wucht die Industrieländer in eine tiefe Krise geschlagen hat. Im Hinblick auf das Thema „Suchen und Finden eines Ausbildungsplatzes“ ist eine Unsicherheit aller Beteiligten zu spüren: Wie lässt sich in Zeiten einer pandemiebedingten Wirtschaftskrise ein Ausbildungsbetrieb finden, der nicht von einer Insolvenz betroffen ist? Welches Unternehmen kann mit gutem Gefühl neue Auszubildende einstellen, obwohl andere Mitarbeiter in der Kurzarbeit stecken? Und wie kommen Bewerbergruppen und Unternehmen eigentlich zusammen, um sich kennenzulernen?

Doch so sorgenreich die Fragen auch sind, die Lage auf dem deutschen Ausbildungsmarkt ist trotz Corona-Krise besser als gedacht. Grund dafür ist, dass vor der Krise schon deutlich mehr Lehrstellen unbesetzt blieben als es Bewerber gab. Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Handwerks, sagt: „Kein Jugendlicher muss aufgrund von Corona den Anschluss für seine berufliche Zukunft verpassen.“ Er verdeutlicht, dass es in diesem Jahr sicherlich zu Lockerungen der sonst bestehenden Regeln kommen wird, die die Starttermine auch im Oktober oder November ermöglichen. Auch die Berufsschulen haben angekündigt, in diesem Jahr flexibler zu sein.

Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände sieht die Lage überwiegend positiv. „Es gäbe reichlich Auswahlchancen für junge Menschen.“

Quelle: WAZ Gelsenkirchen

„Ich zocke gerne- und jetzt?“

 

Für einige Schülerinnen und Schüler ist es eine der schwierigsten und nervenaufreibendsten Fragen in ihrem Leben: „Was möchtest du später einmal werden?“

Auch wir stellen mit unserer Arbeit immer wieder fest, dass diese Frage die Schülerinnen und Schüler an ihre Grenzen bringt und für ein großes Fragezeichen sorgt.

Beinahe alle Schülerinnen und Schüler haben diese Frage schon einmal gestellt bekommen-   nur ein Bruchteil davon kann diese jedoch begründet beantworten.

Aber warum ist das so?

Wir haben immer wieder festgestellt, dass es den Schülerinnen und Schülern schwerfällt, eine Verbindung zwischen ihren Stärken und Eigenschaften zu einem passenden Beruf herzustellen.

Bei der Frage: „Was sind deine Hobbys und welcher Beruf passt dazu?“ fällt es den Kindern schwer, eine Berufs-Verbindung zum „Zocken“ und „mit meinen Freunden treffen“ herzustellen.

Es ist wichtig den Schülerinnen und Schülern zu verdeutlichen, dass auch diese Hobbys eine wertvolle Einschätzung zu den Stärken geben können.

Beschäftigt man sich tiefer mit dem Hobby „zocken“ bemerkt man schnell, dass die aktuellen Videospiele mit viel Teamarbeit und Taktik zusammenhängen. So kann schnell herausgefunden werden, welche Rolle die Schülerin oder der Schüler in diesem Team einnimmt.

Bin ich der „Anführer“, der wichtige Entscheidungen trifft und Ideen sammelt, schließe ich mich der Entscheidung der Mehrheit an oder bringe ich nützliche Tipps an, die zu einem Gewinn führen können?

Diese Merkmale können schon einen groben Einblick geben, welche Position oder welches Berufsfeld auf den Schüler oder die Schülerin zutreffen kann.

Auch bei der tiefergehenden Frage, was die Kinder genau machen, wenn sie sich „mit Freunden treffen“, stellt sich immer wieder heraus, dass diese gemeinsam über Probleme sprechen, sich gut in andere Menschen hineinversetzen können und sehr empathisch sind, kreative TikTok-Videos erstellen oder Instagram-Posts verfassen.

Den Schülerinnen und Schülern sollte immer wieder vor Augen geführt werden, dass jeder ein Talent hat, auch wenn dieses nicht immer sofort sichtbar ist.

Es gibt leider kein Patentrezept, welches besagt, welche Schülerin oder welcher Schüler welchen Beruf ausüben sollte.

Einige Tipps, Tricks und Denkanstöße unterstützen jedoch dabei, den Weg zur Berufs- oder Studienwahl für alle ein Stück einfacher und verständlicher werden zu lassen.

Unsere Kollegin Ilka Hüsges möchte Dich über das Thema ,,Stärken“ informieren.

Ob Ariana Grande oder Justin Bieber, ob Bibi Claßen oder Julian Bam. Es gibt Menschen zu denen man aufsieht, da sie entweder besonders erfolgreich sind oder etwas ziemlich gut können – im besten Fall sogar beides.

Sie besitzen Stärken, die wir uns vielleicht auch wünschen. Nun gut, nicht jeder wird Sänger*in oder YouTube-Star, schon klar. Dennoch stellst sich die Frage, wie finden wir unsere eigenen Stärken heraus?

Um das beantworten zu können, sollte man sich seiner eigenen Stärken und Interessen bewusst werden. Leichter gesagt, als getan. Denn selbst Erwachsenen fällt es schwer, sich selbst einzuschätzen. Das bedeutet, sie wissen oftmals auch nicht auf Anhieb, was sie gut können. Und als wäre die Pubertät nicht schon anstrengend genug, sollst Du Dich auch noch mit Deinen Stärken auseinandersetzten, oh boy! Wellcome to the grown-up world. Kleines Geheimnis: Dachtest Du, Erwachsene wissen über alles Bescheid? – nope, ist nicht der Fall! Wir Menschen entwickeln uns in unserem Leben ständig weiter – selbst als Erwachsene*r. Wir alle durchlaufen einen stätigen Prozess der Weiterentwicklung. Auch wenn manche Menschen gerne mal mitten drin stehen bleiben. Unsere Persönlichkeitseigenschaften und Stärken ändern sich. Und genau deshalb ist es wichtig, sich regelmäßig mit sich selbst zu beschäftigen. Du wirst im Laufe deines Lebens Stärken hinzugewinnen oder Dich von einigen Interessen trennen. Das ist ganz normal. Doch wie findest Du Deine Stärken heraus?

Aller Anfang ist schwer, daher stellen wir Dir drei Tools vor, mit denen Du Deinen Stärken und Deiner Persönlichkeit einige Schritte näherkommen kannst.

  • Potenzialanalyse des Berufswahlpasses

Wahrscheinlich kennst Du den Berufswahlpass schon aus der Schule. Ab der achten Klasse startet der Berufswahlpass mit der Potenzialanalyse. Auf dem Arbeitsblatt „Die Potenzialanalyse vorbereiten: Meine Stärken“ findest Du eine Auflistung von Fächer und Stärken und Du sollst Dich selbst einschätzen. Also wenn Du kreativ bist, gibst Du Dir ein „++“ und ein „—“, wenn Du selbst denkst: „Ne, kreativ bin Ich jetzt nicht.“ Diese Übung ist super. Du kannst Dir auch eigene Listen mit Stärken oder sogenannten Soft Skills erstellen. Das tolle an diesem Arbeitsblatt ist, dass Du von jemand „Fremden“ eingeschätzt werden sollst. Fremd ist absichtlich in Anführungsstrichen geschrieben, denn Du kannst natürlich deine Freunde, deine Familie oder Bekannte fragen, ob sie dir eine Einschätzung geben. Bei der Fremdeinschätzung wird die wichtige Frage „Wie komme Ich bei anderen Menschen an?“ beatwortet. Diese Erkenntnis kannst Du für Dich nutzen. Mehr zum Berufswahlpass findest Du unter:

www.bwp-nrw.de/los-gehts/

  • Check-U der Bundesagentur für Arbeit

In vier Sektionen testet Du bei Check-U Deine Fähigkeiten, Deine Sozialen Kompetenzen, Deine Interessen und Deine Beruflichen Vorlieben. Zu allen vier Tests erhältst Du eine individuelle Auswertung. Super gut, um ein Gefühl für Deine Stärken zu bekommen. Bei „Ergebnisse“ werden Dir Ausbildungsberufe oder Studiengänge empfohlen mit weiteren Informationen. Nur solltest Du Dir für die Tests Zeit nehmen. Sie dauern teilweise bis zu 70 Minuten! Zeit, die sich jedoch lohnt zu investieren! Den Check-U findest Du unter:

www.arbeitsagentur.de/bildung/welche-ausbildung-welches-studium-passt

  • Der Myers-Briggs-Typenindikator

Ein klassischer Persönlichkeitstest, welcher auch in der Personalführung genutzt wird, ist der Myers-Briggs-Typenindikator. Er besagt, dass sich die Menschheit grob in 16 verschiedenen Persönlichkeitstypen gliedert. Ganz schön gewagt diese These. Mit Sicherheit gibt es kleine Mischformen von verschiedenen Persönlichkeitstypen. Aber im Großen und Ganzen hilft dieser Typenindikator Dir dabei, mehr über Deine Persönlichkeit zu erfahren. Vor ungefähr fünf Jahren was dieser Test sehr beliebt bei verschiedenen YouTubern und Influencern. Bei 16 Personalities von NERIS Analytics Limited kannst Du online den Test durchführen. Im Seitenmenü sind alle Persönlichkeitstypen beschrieben. Achtung: Die englische Beschreibung der Charaktere ist ausführlicher. Einfach die Sprachfunktion nach dem Test auf Englisch ändern und sich nochmals Deine Ergebnisse auf Englisch durchlesen. Den Test findest Du hier:

www.16personalities.com/de/kostenloser-personlichkeitstest

Du hast jetzt allerhand Rüstzeug an der Hand. Probiere Dich aus und versuche Deine Ergebnisse festzuhalten. Ob als Text, Mind-Map, Foto oder was sich für Dich am besten anfühlt. Starte mit der Suche nach Dir und Deinen Stärken. Einmal erkannt, kannst Du Deine Stärken nutzen, um Dich für einen beruflichen Werdegang zu entscheiden. Aber auch in Deinem Privatleben hilft Dir ein bewusster Umgang mit Deinen Stärken. Denn Du weißt, wie man mit Dir umgehen sollte und lernst mit der Zeit Deine Interessen zu vertreten. Und das ist Gold wert! Übrigens kannst Du uns auch ein Feedback zum Blogbeitrag schicken. Wir freuen uns Deine Ergebnisse zu sehen und sie mit Dir zu teilen!

Wie bist Du auf Deine Ausbildung aufmerksam geworden?
In der 8. Klasse stand mein erstes Betriebspraktikum an. Außer meinem Organisationstalent waren mir noch keine richtigen Stärken bewusst, also habe ich gesucht, was man „damit“ beruflich anstellen kann. Heraus kam „Veranstaltungskaufleute“ und in Gelsenkirchen gab es dazu eine spannende Agentur im Bereich Messebau, Ladenbau und Objekteinrichtung.

Wie hast Du Dich beworben?
Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse. Das waren die Bestandteile meiner Bewerbungsmappe, die ich in der Bewerbungsphase persönlich – nach einer kurzen Absprache – vorbeigebracht habe.

Wie lange dauert Deine Ausbildung und erlernst Du in dieser Zeit?
Meine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau dauert 3 Jahre. In dieser Zeit lernen wir schwerpunktmäßig das professionelle Organisieren und Durchführen von Veranstaltungen.
Wir entwickeln im Team verschiedene Konzepte, welche vorher mit den Kunden besprochen wurden und sind für alle organisatorischen Schritte, die wir im Konzept finden, verantwortlich: Technik, Verpflegung, Räumlichkeiten und vieles mehr.
Natürlich sprechen wir uns auch mit Künstlern und allen Beteiligten regelmäßig ab, vergleichen Preise und stellen unsere Kosten zusammen. Die richtige Kommunikation ist ausschlaggebend für einen reibungslosen Ablauf! Hierbei müssen wir genau darauf achten, dass wir uns gut und verständlich ausdrücken. Ebenso sind wir immer per E-Mail oder Handy erreichbar.
Rundum kann man sagen: Wir sind die Macher der Veranstaltungen (und Events), die man aus der eigenen Stadt oder Welt kennt. Uns findet man vor den Bühnen, am Eingang, beim Catering oder auch im Backstage-Bereich. Ebenso ist die Wichtigkeit unserer Arbeit auch für große Unternehmen von Bedeutung, damit interne Prozesse und natürlich öffentliche Veranstaltungen gut organisiert werden. Man merkt: Ein vielseitiger Beruf!

Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?
Zurzeit befinde ich mich im „Rechnungswesen“. Hier lerne ich, alle Kosten der Veranstaltungen richtig aufzulisten, einen ordentlichen Überblick über alles zu erstellen und behalten sowie ein Gefühl dafür zu bekommen, die Grenzen der Budgets nicht zu sprengen.
Ich nehme eingehende Rechnungen an, kontrolliere sie, pflege die Kosten in eine Gesamtübersicht ein und rechne meine Gesamtkosten zusammen.
Kleiner Hinweis: Die richtigen Formeln übernehmen das große Kopfrechnen!

Wie sieht Deine Abschlussprüfung aus?
Meine Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen.
Schriftlich werde ich in den Hauptfächern Veranstaltungsorganisation, Rechnungswesen und Dienstleistungsprozesse geprüft. Eine Mischung aus Multiple Choice und freiem Schreiben. Der mündliche Teil besteht aus einer Präsentation und einem Fachgespräch. Ich werde eine Aufgabe erhalten, die ich in einer vorgegebenen Zeit bearbeiten muss, um sie anschließend zu präsentieren. Dazu stellen mir die Prüfer entsprechende Fachfragen.

Welche Möglichkeiten hast Du nach der Ausbildung (in Deinem Unternehmen), um richtig in das Berufsleben einzusteigen?
In meiner Agentur kann ich voraussichtlich bleiben. Dazu muss ich die Abschlussprüfung natürlich mit Erfolg bestehen. Nach der Ausbildung werden mir eigene Projekte zugeschrieben, die ich dann eigenständig plane, durchführe und leite.
Es gibt die Möglichkeit, neben dem Beruf noch zu studieren. Zurzeit interessiere ich mich für ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Marketing-Kommunikation. Da es aber nicht so einfach ist, alles unter einen Hut zu bekommen, mache ich mir dazu noch einmal Gedanken – Diese Entscheidung sollte gut überlegt sein.

Wie die Prüfungsordnung Dir bei Deiner Studienwahl helfen kann, berichtet Dir unsere Kollegin Ilka Hüsges.

Kaum jemand kennt die Prüfungsordnung vor dem Beginn des Studiums. Dabei ist diese nicht nur während des Studiums wichtig, sondern kann Dir bei der Orientierung helfen. Wie genau, das werden wir Dir hier kurz zeigen!

Zu Beginn – Die Prüfungsordnung wird mit PO abgekürzt und durch eine Jahreszahl betitelt. Dabei handelt es sich um das Entstehungsjahr dieser PO. Beim Start ins Studium ist immer die aktuelle PO für Dich relevant. Zudem beinhaltet die PO die Inhalte und die Bedingungen eines Studiums. Kein Wunder also, dass diese meist um die 100 Seiten lang ist. Aber keine Angst, oft werden dort mehrere Studiengänge präsentiert. So werden zumeist die Studiengänge einer Fakultät und eines Abschlusses zusammengefasst. Dabei hilft es sehr, sich die Strukturen in den jeweiligen Universitäten näher anzuschauen. Dahinter steckt ein einheitliches System – einmal durchschaut, ist es nicht mehr kompliziert.

Du findest in der PO Antworten zu folgenden Fragen:

  • Wie viele Creditpoints musst Du sammeln?
  • Wie lange dauert Dein Studium?
  • Auf welche Prüfungsformen triffst Du in deinem Studium?
  • Wie sind die Semester aufgebaut?
  • Und welche Inhalte│Prüfungen musst Du absolvieren?

Außerdem wird Dir ein exemplarischer Studienverlaufsplan für die jeweiligen Fächer angezeigt. So weiß man, welche Inhalte zu welcher Zeit im Studium angedacht sind. Im Studium ist das anders als in der Schule, denn Du stellst Dir anhand der Inhalte Deinen persönlichen Stundenplan selber zusammen. Vor allem in den geisteswissenschaftlichen Fächern ist man sehr flexibel und die Inhalte werden durch verschiedene Kurse angeboten. Während die Inhalte naturwissenschaftlicher Fächer mehr aufeinander aufbauen und die Pläne im Studium dadurch oftmals feststehen.

Wenn Du Dich für ein bestimmtes Studium an einer bestimmten Universität interessierst, dann suche online nach der PO. Dafür gibst Du den Namen der Universität, das Fach und Prüfungsordnung an. So simpel, jedoch wertvoll!

Zum Abschluss eine nette Geschichte, wie Sven seinen Weg zur PO gefunden hat:

Die Suche nach dem Grundgesetz des Studiums

Sven interessiert sich für den Studiengang Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) und möchte sich die Inhalte des Studiums genauer anschauen. Hierzu sucht er nach der Prüfungsordnung. Sie soll schließlich das Gesetzbuch jedes Studiums sein. Hierzu gibt er bei Google folgende Schlagwörter ein: PO │ HHU │Kunstgeschichte

„Holy Lord“, denkt er sich und klickt sich durch die verschiedenen Seiten. Vergangene Woche war Sven bei einer Veranstaltung an der Uni und hat dort etwas über den strukturellen Aufbau der Universität gelernt. Bei seiner Recherche fällt ihm auf, dass die Universitäts-Homepage sich nach den verschiedenen Fakultäten gliedert. Eine direkte Suche über Google ist jedoch viel einfacher, als sich durch das Gewusel der Homepage zu kämpfen.

Er findet in der zweiten Suchanfrage die Seite der Universität mit den POs für die verschiedenen Fakultäten. Da Kunstgeschichte zur Philosophischen Fakultät gehört, klickt er sich durch, bis ihm ein PDF zur Prüfungsordnung des Bachelor of Arts begegnet. „Ha! Das frühe Aufstehen am Dienstag hat sich gelohnt! Das hätte ich ohne die Infoveranstaltung nie im Leben gefunden“, wispert er freudestrahlend in seinen Laptop hinein. Nun sieht er vor sich ein dickes Handbuch mit allerhand neuen Infos! Bei der Fülle würde er liebend gerne das Handtuch werfen! „Was soll‘s“, denkt er sich und scrollt durch das Dokument. Und siehe da, er findet etwas. Kunstgeschichte ist an der HHU ein Kernfach. Wenn er Kunstgeschichte studieren möchte, dann muss er sich ein Ergänzungsfach aussuchen neben dem Wahlpflichtbereich. Das hat er vorher noch nicht gewusst. Im Dokument sucht er nach dem Wort „Kunstgeschichte“ und stößt dabei auf die Kerninhalte des Studiums. So erfährt er, dass man im Studium zwei Monate ein Praktikum absolvieren muss. Zudem stößt er auf einen exemplarischen Studienverlaufsplan. Er liest sich den ersten Abschnitt durch. „Eins, zwei, drei, vier. Ich müsste im ersten Semester für Kunstgeschichte also vier Kurse besuchen.“ Schnell notiert er sich, was er grade über das Studium erfahren hat. Sein Kopf brummt, doch er ist glücklich. „Bald findet wieder eine Informationsveranstaltung an der Uni statt, da sollte ich unbedingt hingehen und mehr über das Studium erfahren“. Kleiner Tipp: Sven, es gibt Studienberatungen an jeder Universität. Vereinbare einen Termin und lass‘ dich beraten. Dann findest du bestimmt schnell ein tolles Ergänzungsfach!

Die Stadt Gelsenkirchen bildet gemeinsam mit Aachen, Paderborn, Soest und Wuppertal das mit Einhundert Millionen Euro geförderte Quintett unter dem Titel der „Digitalen Modellregionen NRW“.
Im Stadtbauraum, dem Hauptquartier der „Vernetzten Stadt“, präsentierte der Oberbürgermeister, Frank Baranowski, dem NRW-Minister, Andreas Pinkwart (FDP), den neusten Stand der verschiedenen Projekte:

Open Innovation Lab“: wird im Schatten der Arena bald zum Reallabor für digitale Anwendungen vom Verkehr über Bildung bis zur Abfallentsorgung

Next Level Sports“: hat sich der Virtual Reality (VR) und deren Mischform verschrieben; wartete mit entsprechender Brille und Bedienung auf, um erste Anwendungen für die Sporttherapie zu demonstrieren

Smartphone-Bürger-ID“: mit wenigen Knopfdrücken zu einem fertigen Bewohnerparkausweis, wird mittelfristig um weitere Funktionen der digitalen Verwaltung erweitert

Die Ergebnisse werden mit den Partnerkommunen geteilt, um Doppelungen zu vermeiden und Prozesse zu beschleunigen.
Neben der technischen Infrastruktur ist die innovative Grundeinstellung ausschlaggebend für die Gelsenkirchener Vorreiterrolle.

Wer sich nach der Schule sozial engagieren möchte, hat seit der Abschaffung des Wehr- und Zivildienstes die Möglichkeit, den Bundesfreiwilligendienst (Bufdi) zu absolvieren.

Auch bei der Stadt Gelsenkirchen sind ,,Bufdis“ gefragt.
Das Referat „Kinder, Jugend und Familien“ bietet ab dem 01.08.2020 Stellen in den folgenden Bereichen an:

– allgemeiner städtischer Sozialdienst

– Jugendförderung (Jugendheime/ Bauspielplatz)

– Jugendberufshilfe (Führerschein erforderlich)

– außerschulische Tagesbetreuung (Führerschein erforderlich)
– Fahrdienste (Führerschein erforderlich)

– Sozialdienst Schule, Betreuungsstelle (Führerschein erforderlich)

– Tageseinrichtungen für Kinder

 

Für den Freiwilligendienst werden junge Menschen im Alter von 18 – 24 Jahren (nach Beendigung der Vollzeitschulpflicht) gesucht.

Dauer: In der Regel ein Jahr

Monatliches Taschengeld: 330 € + Verpflegungspauschale in Höhe von 70 €

 

 

Kontaktdaten:

Montags (8.30 Uhr – 15.30 Uhr) und donnerstags (8.30 Uhr – 13.00 Uhr) Referat ,,Kinder, Jugend und Familien“

Ursula Schökel

0209 169-9358

ursula.schoekel@gelsenkirchen.de

Die Integrationsgesellschaft ,,Intzeit Arbeit“, eine Tochter des Sozialwerks St. Georg, sucht junge Auszubildende- mit Zielen und gerne auch mit Unterstützungsbedarf.

Aktuell werden unter anderem zwei Ausbildungsplätze in der Küche des Bistros auf Schalke angeboten.

Außerdem gibt es zwei Ausbildungsplätze im Service und drei im Bereich der Objektreinigung.

Auch für einen Betrieb in Recklinghausen wird eine Servicekraft und ein Garten- und Landschaftsgärtner gesucht- dieses Modell ist neu.

Je nachdem, wer sich bewirbt, wird ihr oder ihm eine volle- also ,,normale“ oder eine theoriereduzierte Ausbildung angeboten.

Interessiert man sich beispielweise für eine reduzierte Ausbildung zur Köchin/ zum Koch, so erfolgt eine Absprache mit der Agentur für Arbeit, die dies genehmigen muss.

Je nachdem ob sich für die Bewerberin/ dem Bewerber eine ,,normale“ oder eine reduzierte Ausbildung eignet, variieren die Ausbildungsinhalte und der Abschluss.

 

Kontaktdaten:

Linda Wuttke

l.wuttke@sozialwerk-st-georg.de

Wie bist du auf Deine Ausbildung aufmerksam geworden?

Ich wusste, dass ich einen Beruf erlernen möchte, bei dem ich im Büro arbeite. Da ich mir jedoch nicht sicher war, welche Berufsmöglichkeiten es gibt, habe ich einen Termin bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit gemacht. Nach einem langen Gespräch wurde mir dann der Beruf „Kauffrau für Büromanagement“ vorgestellt.

Ich war direkt interessiert und konnte mir vorstellen, in diesem Bereich meine Ausbildung zu absolvieren. Die Agentur für Arbeit hat mir dann regelmäßig Stellenangebote per Post geschickt.
Darüber bin ich auch auf meinen Ausbildungsbetrieb aufmerksam geworden.

 

Wie hast du dich beworben?

Ich habe eine schriftliche Bewerbung bei dem Unternehmen eingereicht.
Die Bewerbung bestand aus:
– einem Anschreiben

– einem Lebenslauf + Bewerbungsfoto (dieses habe ich vorher beim Fotografen machen lassen)

– Zeugniskopien

– Praktikums- und Teilnehmernachweisen

In dem Anschreiben habe ich mich auf Erfahrungen bezogen, die ich in diesem Bereich bereits machen konnte, zum Beispiel die Computer- und Kundenarbeit in meinem Nebenjob oder der Verwaltungstätigkeiten während meiner Schulpraktika.

 

 Wie lange dauert deine Ausbildung und was erlernst Du in dieser Zeit?

Meine Ausbildung dauert 3 Jahre.
Ich durchlaufe in der Zeit alle Abteilungen des Unternehmens (Vertrieb, Personal, Buchhaltung, Marketing, IT, Logistik, Franchise, Empfang) und nehme aus jeder Abteilung wichtige Eindrücke mit. Zweimal in der Woche habe ich auch Berufsschulunterricht.

Dort bekomme ich alle theoretischen Inhalte über die Fächer „Textverarbeitung“, „Datenverarbeitung“, „Rechnungswesen“ „Betriebswirtschaftslehre (BWL)“ und „Volkswirtschaftslehre (VWL)“ vermittelt.

 

 Wie sieht dein Arbeitsalltag zurzeit aus?

 In jeder Abteilung gibt es unterschiedliche Aufgaben, die man täglich ausübt. Zurzeit bin ich in der Marketingabteilung tätig. Dort darf ich jeden Morgen die Kommunikationskanäle testen und überprüfe damit, ob die Rufnummern und E-Mail-Adressen unserer Standorte funktionieren.

Außerdem darf ich dabei unterstützen, neue Inhalte auf unsere Homepage zu setzen.

Ich sitze außerdem oft bei Kolleginnen und Kollegen und schaue ihnen bei der Arbeit zu und unterstütze sie bei ihren Aufgaben.

 

Wie sieht Deine Abschlussprüfung aus?

Ich habe eine Abschlussprüfung über die IHK (Industrie- und Handelskammer), die in zwei Teile unterteilt ist. Der erste Teil ist ein schriftlicher Teil.

Dort muss ich eine Prüfung im Bereich „informationstechnisches Büromanagement“ ablegen, die 120 Minuten dauert. Außerdem habe ich eine Prüfung am Laptop, bei der meine Fähigkeiten aus dem Fach Text- und Datenverarbeitung geprüft werden.

Der zweite Teil der Abschlussprüfung ist auch ein schriftlicher Teil. Hier werden mir jedoch Fragen aus dem Bereich „Kundenbeziehungsprozesse“ und „Wirtschafts- und Sozialkunde“ gestellt.

Im letzten Schritt muss ich dann eine mündliche Prüfung ablegen und eine Fachaufgabe lösen, die ich vorab auswählen darf. Im Anschluss daran folgt ein 20-minütiges Fachgespräch.

 

Welche Möglichkeiten hast Du nach deiner Ausbildung (in Deinem Unternehmen), um richtig in das Berufsleben einzusteigen?

Ich darf angeben, in welcher Abteilung mir die Arbeit am meisten Spaß gemacht hat.

Sollte dort eine Stelle zur Verfügung stehen, werde ich nach der Ausbildung weiterbeschäftigt und in dieser Abteilung eingesetzt.
Sollte es in der Wunsch-Abteilung keine passende Stelle für mich geben, wird eine andere Alternative gefunden, sodass ich weiterhin in dem Unternehmen beschäftigt werden kann.